Justizminister Georg Eisenreich und Innenstaatssekretär Sandro Kirchner verleihen Fritz-Neuland-Gedächtnispreis im Münchner Justizpalast: Auszeichnung für besondere Courage gegen Antisemitismus
In diesem Jahr wird der Fritz-Neuland-Gedächtnispreis zum zweiten Mal verliehen. Der Münchner Michael Frederic Fischbaum hat 2024 in Kooperation mit dem Bayerischen Justizministerium und dem Bayerischen Innenministerium einen Preis für besondere Courage gegen Antisemitismus ausgelobt und widmet die Auszeichnung Fritz Neuland (1889 bis 1969), jüdischer Rechtsanwalt und Vater von Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Neuland hatte Fischbaums Großmutter Margarete Schreiner durch sein mutiges Einschreiten vor der Deportation in das KZ Dachau bewahrt. Die Auszeichnung richtet sich an Juristinnen und Juristen sowie Angehörige von Polizei und Justiz. Pro Kalenderjahr können jeweils zwei Preise verliehen werden, die mit jeweils 7.500 Euro dotiert sind.
Justizminister Georg Eisenreich und Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner werden am
Dienstag, den 7. Juli 2026, um 19 Uhr,
in der Lichthalle (Foyer) des Münchner Justizpalasts,
Prielmayerstraße 7, 80335 München
den Fritz-Neuland-Gedächtnispreis verleihen und die beiden diesjährigen Preisträger mit einer Laudatio würdigen. Zuvor wird Preisstifter Michael Fischbaum die Gäste begrüßen und Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch Gedanken zu ihrem Vater teilen. Der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Dr. Ludwig Spaenle, spricht im Anschluss an die Preisverleihung abschließende Worte. Für den musikalischen Rahmen sorgt ein Ensemble des Polizeiorchesters Bayern.
Medienvertreter sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Es wird vor Ort Gelegenheit zu Filmaufnahmen, Pressefotos und zu
Interviews bestehen.
Wir bitten um Anmeldung beim Pressereferat des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz (Tel.: 089/5597-3111, E-Mail: presse@stmj.bayern.de).
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… dass die Fachgerichtsbarkeiten, d.h. die Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichte in Bayern nicht zum Justizressort, sondern zum Geschäftsbereich der jeweiligen Fachministerien gehören?