Zweiter "Munich Hacking Legal" / Bayerns Justizminister Eisenreich zu Besuch beim Hackathon in der TU München / Eisenreich: "Ich freue mich sehr über das große Interesse. Die Bewerberzahl ist gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen."
Code, Create, Collaborate: Unter diesem Motto haben am Wochenende 94 Talente um innovative Legal-Tech-Lösungen im City Campus der Technischen Universität München (TUM) gerungen. Das Siegerteam "Fidevus" bestehend aus den (ehemaligen) Studenten von TU München und LMU Lars Buchholz, Theodor Degen und Georg Delp konnte sich beim zweiten "Munich Hacking Legal" unter 450 Bewerbern durchsetzen, von denen 94 internationale Studentinnen und Studenten sowie Young Professionals zugelassen worden waren. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich, der den Hackathon besuchte: "Meinen herzlichen Glückwunsch an das Gewinnerteam, das sich gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt hat. Ich freue mich sehr über das große Interesse an der Veranstaltung. Die Bewerberzahl ist gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gestiegen."
Der "Munich Hacking Legal 2026" bringt Studentinnen und Studenten und Young Professionals aus den Bereichen Jura, Informatik, Wirtschaft und verwandten Disziplinen zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben 24 Stunden Zeit, um in Teams an praxisnahen juristischen Herausforderungen zu arbeiten. Veranstalter des Wettbewerbs waren neben der TUM das von Justizminister Eisenreich mit ins Leben gerufene Legal Tech Colab, START Munich und das Liquid Legal Institute. Kooperationspartner war CODEX – The Stanford Center for Legal Informatics. Siemens konnte als Hauptsponsor gewonnen werden.
Minister Eisenreich unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit von Recht und "Tech". Der Justizminister: "In der bayerischen Justiz treiben wir die Digitalisierung voran und bündeln dabei auch in der Praxis das Knowhow von Juristen und IT-Experten. Wir wollen die Chancen von Legal Tech und KI nutzen, um Gerichte und Staatsanwaltschaften zu unterstützen."
Seit Sommer 2023 werden IT-Recht und Legal Tech auch als zusätzliches Berufsfeld auf dem Lehrplan für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare in Bayern angeboten. Eisenreich: "Mit der Vermittlung wertvoller Zusatzkompetenzen leisten wir auch einen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit des Rechtsstandorts Deutschland."
Hinweis:
Fotos des "Munich Hacking Legal" sind unter Medienportal - Bayerisches Staatsministerium der Justiz verfügbar.
Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Scholl und vier ihrer Freunde mit dem Leben bezahlt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes".
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… dass die Fachgerichtsbarkeiten, d.h. die Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichte in Bayern nicht zum Justizressort, sondern zum Geschäftsbereich der jeweiligen Fachministerien gehören?