Amtsgericht Neu-Ulm
24.03.2026

Bayerns Beste / Ministerialdirektor Dr. Winfried Brechmann empfängt Jahrgangsbeste der Justiz- und Qualifikationsprüfungen / Dr. Brechmann: "Ich bin stolz, dass wir so viele exzellente Nachwuchskräfte in Bayern haben."

Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, Ministerialdirektor Dr. Winfried Brechmann hat gestern (23. März) die Besten aus acht Justiz- und Qualifika-

tionsprüfungen in den Jahren 2024 und 2025 im Münchner Justizpalast empfangen. Dr. Brechmann: "Die juristischen Prüfungen in Bayern sind herausfordernd. Sie zu bestehen erfordert großes Fachwissen, aber auch Fleiß und Durchhaltevermögen. Sie haben diese Aufgabe mit Bestnoten gemeistert. Ich bin stolz, dass wir so viele exzellente Nachwuchskräfte in der bayerischen Justiz haben und gratuliere Ihnen von Herzen. Für Ihre berufliche Zukunft und Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen alles Gute."

In der Feierstunde gratulierte Dr. Brechmann den Prüflingen und dankte auch den langjährigen Prüfern: " Erfolgreiche Prüfungen sind ohne die hervorragende Arbeit der Prüfer nicht möglich. Sie haben viel Zeit investiert und sich damit um den juristischen Nachwuchs verdient gemacht. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken."

Mit der Note "sehr gut" schlossen 16 Juristinnen und Juristen die Erste Juristische Prüfung in den Terminen 2024/2 und 2025/1 ab:

Lena Baumgärtner aus Augsburg

Celina Clement aus Erlangen

Sarah Emmert aus Cadolzburg

Kilian Gropengießer aus München

Aaron Kaufmann aus Würzburg

Luisa Neff aus Diedorf

Samuel Nelkenstock aus Frankfurt am Main

Marc Nickel aus Passau

Niklas Pohle aus Erlangen

Lorenz Reichert aus München

Daniel Römer aus Moosburg a. d. Isar

Tobias Schramm aus Erlangen

Michael Wimmer-Fohry aus Kaufbeuren

Benedikt Velten aus München

Constantin Wurzer aus Freising und

Florian Zauner aus Spardorf.

Insgesamt nahmen 1.382 Kandidaten an der Ersten Juristischen Prüfung 2024/2 und 1.361 an der Ersten Juristischen Prüfung 2025/1 teil. Seit 2007 besteht die Erste Juristische Prüfung als Hochschulabschlussprüfung aus der Ersten Juristischen Staatsprüfung, die mit 70 % in die Gesamtnote einfließt, und der Juristischen Universitätsprüfung, die 30 % der Note ausmacht.
Mit der Note "sehr gut" wurde als Prüfungsbester der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2024/1 mit 849 Teilnehmern

Alexander Ruhdorfer aus Germering

ausgezeichnet.

Mit der Note "sehr gut" wurde als Prüfungsbester der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2024/2 mit 811 Teilnehmern

Johannes von Stieglitz aus München.

ausgezeichnet.

Etwa 2.600 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind in der bayerischen Justiz beschäftigt und treffen wichtige Entscheidungen u. a. in Grundbuchangelegenheiten, Vormundschaftsfragen oder bei Nachlässen.

Als Beste von 83 erfolgreichen Teilnehmern der Rechtspflegerprüfung 2025 wurde

 Maria Nickl aus Nürnberg

geehrt.

In der Gerichtsvollzieherprüfung 2025 hat

Sebastian Rosnitschek aus Straubing

als Prüfungsbester von fünf erfolgreichen Teilnehmern aus Bayern abgeschlossen.

Das beste Ergebnis in der Justizfachwirteprüfung 2025 hat

Jennifer Eisenreich aus Traunstein

unter insgesamt 147 erfolgreichen Teilnehmern erzielt. Justizfachwirte leiten insbesondere Geschäftsstellen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften und führen Verhandlungsprotokolle.

Lehrgangsbeste in der Justizwachtmeisterausbildung 2025/II mit 18 Bewerberinnen und Bewerbern war

Tina Bartz aus Ingolstadt.

Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister sind insbesondere für die Sicherheit in den Justizbehörden verantwortlich.

Hintergrund:

Das bayerische Landesjustizprüfungsamt führt jedes Jahr Prüfungsverfahren für etwa 4.800 Teilnehmer durch. Die meisten Teilnehmer entfallen auf die Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung. Abgenommen werden auch die Prüfungen für Rechtspfleger, Gerichtsvollzieher, Justizfachwirte und Justizwachtmeister. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 33.000 Prüfungsarbeiten bewertet.

Hinweis: Fotos der Veranstaltung werden zeitnah hier verfügbar sein.

Dauerausstellung Weiße Rose Saal

Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Scholl und vier ihrer Freunde mit dem Leben bezahlt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes".


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Wussten Sie eigentlich …?

… dass die Fachgerichtsbarkeiten, d.h. die Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichte in Bayern nicht zum Justizressort, sondern zum Geschäftsbereich der jeweiligen Fachministerien gehören?