Bayerns Beste / Ministerialdirektor Dr. Winfried Brechmann empfängt Jahrgangsbeste der Justiz- und Qualifikationsprüfungen / Dr. Brechmann: "Ich bin stolz, dass wir so viele exzellente Nachwuchskräfte in Bayern haben."
Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, Ministerialdirektor Dr. Winfried Brechmann hat gestern (23. März) die Besten aus acht Justiz- und Qualifika-
tionsprüfungen in den Jahren 2024 und 2025 im Münchner Justizpalast empfangen. Dr. Brechmann: "Die juristischen Prüfungen in Bayern sind herausfordernd. Sie zu bestehen erfordert großes Fachwissen, aber auch Fleiß und Durchhaltevermögen. Sie haben diese Aufgabe mit Bestnoten gemeistert. Ich bin stolz, dass wir so viele exzellente Nachwuchskräfte in der bayerischen Justiz haben und gratuliere Ihnen von Herzen. Für Ihre berufliche Zukunft und Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen alles Gute."
In der Feierstunde gratulierte Dr. Brechmann den Prüflingen und dankte auch den langjährigen Prüfern: " Erfolgreiche Prüfungen sind ohne die hervorragende Arbeit der Prüfer nicht möglich. Sie haben viel Zeit investiert und sich damit um den juristischen Nachwuchs verdient gemacht. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken."
Mit der Note "sehr gut" schlossen 16 Juristinnen und Juristen die Erste Juristische Prüfung in den Terminen 2024/2 und 2025/1 ab:
Lena Baumgärtner aus Augsburg
Celina Clement aus Erlangen
Sarah Emmert aus Cadolzburg
Kilian Gropengießer aus München
Aaron Kaufmann aus Würzburg
Luisa Neff aus Diedorf
Samuel Nelkenstock aus Frankfurt am Main
Marc Nickel aus Passau
Niklas Pohle aus Erlangen
Lorenz Reichert aus München
Daniel Römer aus Moosburg a. d. Isar
Tobias Schramm aus Erlangen
Michael Wimmer-Fohry aus Kaufbeuren
Benedikt Velten aus München
Constantin Wurzer aus Freising und
Florian Zauner aus Spardorf.
Insgesamt nahmen 1.382 Kandidaten an der Ersten Juristischen Prüfung 2024/2 und 1.361 an der Ersten Juristischen Prüfung 2025/1 teil. Seit 2007 besteht die Erste Juristische Prüfung als Hochschulabschlussprüfung aus der Ersten Juristischen Staatsprüfung, die mit 70 % in die Gesamtnote einfließt, und der Juristischen Universitätsprüfung, die 30 % der Note ausmacht.
Mit der Note "sehr gut" wurde als Prüfungsbester der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2024/1 mit 849 Teilnehmern
Alexander Ruhdorfer aus Germering
ausgezeichnet.
Mit der Note "sehr gut" wurde als Prüfungsbester der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2024/2 mit 811 Teilnehmern
Johannes von Stieglitz aus München.
ausgezeichnet.
Etwa 2.600 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind in der bayerischen Justiz beschäftigt und treffen wichtige Entscheidungen u. a. in Grundbuchangelegenheiten, Vormundschaftsfragen oder bei Nachlässen.
Als Beste von 83 erfolgreichen Teilnehmern der Rechtspflegerprüfung 2025 wurde
Maria Nickl aus Nürnberg
geehrt.
In der Gerichtsvollzieherprüfung 2025 hat
Sebastian Rosnitschek aus Straubing
als Prüfungsbester von fünf erfolgreichen Teilnehmern aus Bayern abgeschlossen.
Das beste Ergebnis in der Justizfachwirteprüfung 2025 hat
Jennifer Eisenreich aus Traunstein
unter insgesamt 147 erfolgreichen Teilnehmern erzielt. Justizfachwirte leiten insbesondere Geschäftsstellen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften und führen Verhandlungsprotokolle.
Lehrgangsbeste in der Justizwachtmeisterausbildung 2025/II mit 18 Bewerberinnen und Bewerbern war
Tina Bartz aus Ingolstadt.
Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister sind insbesondere für die Sicherheit in den Justizbehörden verantwortlich.
Hintergrund:
Das bayerische Landesjustizprüfungsamt führt jedes Jahr Prüfungsverfahren für etwa 4.800 Teilnehmer durch. Die meisten Teilnehmer entfallen auf die Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung. Abgenommen werden auch die Prüfungen für Rechtspfleger, Gerichtsvollzieher, Justizfachwirte und Justizwachtmeister. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 33.000 Prüfungsarbeiten bewertet.
Hinweis: Fotos der Veranstaltung werden zeitnah hier verfügbar sein.
Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Scholl und vier ihrer Freunde mit dem Leben bezahlt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes".
Weitere Infos finden Sie hier
… dass die Fachgerichtsbarkeiten, d.h. die Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichte in Bayern nicht zum Justizressort, sondern zum Geschäftsbereich der jeweiligen Fachministerien gehören?