Amtsgericht Neu-Ulm
30.01.2026

"Ändere-Dein-Passwort-Tag" am 1. Februar / Bayerns Justizminister Eisenreich warnt: "Die Gefahr, Opfer von Cyberkriminellen zu werden, wächst. Die Täter agieren immer professioneller und setzen auch Künstliche Intelligenz ein, um Passwörter oder Geheimzahlen abzugreifen."

Schwache Zahlenreihen wie "1,2,3,4,5,6" oder Standardpasswörter wie "admin" gehören zu den meistgenutzten Passwörtern in Deutschland. Zum "Ändere-Dein-Passwort"-Tag am Sonntag (1. Februar) warnt Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: "Die Gefahr, Opfer von Cyberkriminellen zu werden, wächst. Die Täter agieren immer professioneller und setzen auch Künstliche Intelligenz ein, um Passwörter oder Geheimzahlen abzugreifen. Es ist daher wichtig, starke Passwörter zu verwenden."

Experten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) raten zusätzlich zu starken Passwörtern zur Zwei-Faktor-Authentisierung oder zum Umstieg auf Passkeys (Informationen finden Sie hier und hier).

Die bayerische Justiz geht entschlossen gegen Cybercrime vor und hat bereits im Jahr 2015 die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg gegründet. In den vergangenen Jahren hat sich die ZCB an der Fortentwicklung innovativer Ermittlungswerkzeuge beteiligt. Zum Schutz von Bankkunden vor Phishing (englische Wortschöpfung für das betrügerische Abfischen von Daten) pilotiert sie das Tool "BigPhish", das frühzeitig neu-registrierte Phishing-Domains im Internet aufspüren soll. Minister Eisenreich: "Cybercrime kann jeden treffen. Deshalb ist auch jeder Einzelne aufgefordert, sich zu schützen. Ein effektiver Schutz ist unverzichtbar."

Der Minister rät:

  • Wählen Sie als Passwort, soweit das möglich ist, eine Kombination aus Groß-/Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und vermeiden Sie persönliche Daten wie z.B. den Namen von Familienmitgliedern, Haustieren oder Geburtstage.

  • Je länger und je mehr verfügbare Zeichen genutzt werden, umso besser.

  • Verwenden Sie jedes Passwort nur einmal.

  • Nutzen Sie einen Passwortmanager, um die verschiedenen Passwörter zu verwalten.

  • Setzen Sie eine Zwei-Faktor-Authentisierung ein.

  • Wo immer möglich und angeboten, sollte auf ein Login mit Passwörtern ganz verzichtet und stattdessen Passkeys verwendet werden.

  • Weitere Empfehlungen des BSI finden Sie hier.

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