Pressemitteilung 1/2026 vom 09.02.2026
Gemeinsame Pressemitteilung des Präsidenten des Landgerichts Hof und des Staatlichen Bauamts Bayreuth
Startschuss für das neue Sitzungssaalgebäude am Amts- und Landgericht Hof
Das Staatliche Bauamt Bayreuth hat mit der Beauftragung des Objektplaners die Planungen für den zweiten Bauabschnitt des Zentraljustizgebäudes in Hof offiziell gestartet.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Bauabschnitts im September 2017 macht der Freistaat Bayern nun den nächsten Schritt in Richtung einer modernen Justizinfrastruktur.
Geplant ist ein Neubau mit rund 2.040 Quadratmetern Nutzfläche, der künftig den Schwurgerichtssaal, mehrere Gerichtssäle sowie zeitgemäße Büroflächen beherbergen wird. Das neue Gebäude ersetzt den bisherigen Flachbau aus dem Jahr 1961, dessen Erhalt sich nach eingehender Prüfung als wirtschaftlich nicht tragbar erwiesen hat.
Von zehn interessierten Architekturbüros wurden fünf eingeladen, ihre Ideen für ein zeitgemäßes Justizgebäude einzureichen. Nach intensiver Prüfung der Beiträge überzeugte das Münchener Büro Schwinde Architekten mit seinem Entwurf.
„Der Beitrag überzeugt in besonderem Maße durch die architektonische Idee, seine klare städtebauliche Haltung sowie die selbstverständliche Verknüpfung zwischen Bestand und Neubau“, erläutert die Bereichsleiterin Stephanie Kreisel im Staatlichen Bauamt Bayreuth. „Die Planung realisiert eine leicht verständliche Raumlogik und bringt zugleich innovative und praktikable Lösungen für Nachhaltigkeit und Nutzungsflexibilität.“
Bei der Planung und Umsetzung des Projekts kommen moderne Methoden, wie zum Beispiel BIM (Building Information Modeling), zum Einsatz. Hierbei werden alle relevanten Gebäudedaten in einem digitalen Modell erfasst. Dies fördert eine präzise Planung und eine reibungslose Zusammenarbeit aller Fachbereiche.
Das Staatliche Bauamt Bayreuth übernimmt die Bauherrnvertretung für den Freistaat Bayern und arbeitet dabei mit erfahrenen Partnern zusammen: Schwinde Architekten als Objektplaner, das Berliner Büro Kaulquappe als BIM-Manager sowie Diederichs & Partner aus Puchheim bei München als Projektmanager. Im Frühjahr 2026 kommen weitere Fachplaner für Elektro, Heizung-Lüftung-Sanitär, Statik und Gebäudephysik hinzu.
Der Rückbau des alten Flachbaus ist für das Jahr 2028 geplant. Die Bauzeit des neuen Sitzungssaalgebäudes wird voraussichtlich drei Jahre betragen. Die Baukosten werden im weiteren Planungsverlauf ermittelt.
Mit dem neuen Sitzungssaalgebäude erhalten Amts- und Landgericht zeitgemäße Räume, die ein modernes Arbeitsumfeld bieten und die den Anforderungen an Sicherheit und Digitalisierung gerecht werden. Der Freistaat Bayern stärkt damit nachhaltig den Justizstandort in Oberfranken und gestaltet diesen zukunftsfähig.
Davon sind auch die Angehörigen der Justiz überzeugt. Der Präsident des Landgerichts Gernot Kintzel: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hofer Justizbehörden freuen sich sehr auf die bevorstehende Verwirklichung dieses großen Bauprojektes. Die zur Verfügung stehenden Rahmenbedingungen für die tägliche Arbeit der Justizbediensteten, aber auch für die Rechtssuchenden, können damit auf ein neues Niveau gehoben werden.“
Die dieser Pressemitteilung beigefügten Visualisierungen des neuen Sitzungssaalgebäudes stehen Ihnen bei Nennung der Quelle „Schwinde Architekten“ zur Veröffentlichung zur Verfügung.
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